Bellmann. Clients & Servers

Wir entwickeln Software, administrieren Server und pflegen Netzwerke.

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Vorwort

Werte Besucher dieser Webseite,

unser Unternehmen ist seit drei Jahrzehnten für Einfallsreichtum und Kreativität bekannt. Doch mit all unserer Fantasie hätten wir uns nicht vorstellen können, wie das 30. und 31. Geschäftsjahr verlaufen würden.

Unser 30. Firmenjubiläum fiel in den acht Monate andauernden Lockdown Zwei Punkt Null, welcher auch als "vorweihnachtlicher Wellenbrecher" bekannt wurde und sich von November 2020 bis Juni 2021 hinzog.

Das Datum "6.11.2020" war bei uns in den letzten Jahren sehr präsent. Da es aber angesichts der "aktuellen Situation" keinen Grund zum unbeschwerten, ausgelassenen Feiern gab, mussten wir den 6. November als Tag wie jeden anderen begehen.

Wie alles begann • Über Tino Bellmann

"...eigentlich wollte ich seit meinem 8. Lebensjahr Elektroniker werden..."

Der Firmengründer besitzt eine fundierte, in Theorie und Praxis mit der Note "1" absolvierte handwerkliche Ausbildung und schaut auf ein knappes Jahrzehnt Berufserfahrung im Bereich Holzverarbeitung zurück. Eine gemeinsame (Fach-) Sprache erleichtert die Zusammenarbeit mit den erzgebirgischen Holzbearbeitungsbetrieben ungemein. In seiner kleinen Werkstatt ist er bis heute als Hobbydrechsler, Hobby-Intarsienschneider und Hobby-Holzbildhauer aktiv. Es schafft ihm einen optimalen Ausgleich zur oft wochenlangen, sitzenden Tätigkeit als Software-Entwickler.

Als Kind musste er miterleben, wie der Vater von der Arbeit kam und am Abendbrottisch berichtete: "Die enteignen unsere PGH." Die "Erste Produktionsgenossenschaft des holzverarbeitenden Handwerks in Dresden", genannt "Progeno", war eine Innenausbaufirma, sollte in das Möbelkombinat Dresden-Hellerau eingegliedert werden und -nach den Worten des Vaters- "nur noch Spanplatten viereckig schneiden".

Das veränderte den Lebensplan der jungen Familie und hinterließ tief sitzende Narben. In der Schule gab es zwar sehr gute Leistungen, doch das Verhältnis gegenüber Personen, welche den "Staat" repräsentierten, war gestört. Im Abiturzeugnis hat man ihm dann ein "kritisches Verhältnis zur DDR" attestiert. Aus diesem Grund und der mangelnden Bereitschaft, einen dreijährigen "Ehrendienst" bei der NVA zu leisten, blieb das Informatik-Studium an der TU Dresden bis zum Untergang der DDR, mit teils abenteuerlichen Begründungen, verwehrt.

Doch es gab viele andere Möglichkeiten, um sich weiterzubilden, beispielsweise Schnitzkurse bei Horst Schreiter und an der Volkskunstschule Oederan. Das Intarsienschneiden lernte er bei seinem Vater und von vietnamesischen Arbeitskollegen im ostthüringischen Zeulenroda.

Schon mit 8 Jahren begann er, kleine elektronische Schaltungen aus dem Bereich "Musikelektronik" zusammenzulöten. Als er -im Alter von 19 Jahren- am Bau einer frei programmierbaren Rhythmusmaschine scheiterte, kam er zwangsläufig mit dem abstrakten Begriff "Computer" in Kontakt. Die erste Platine mit einem U880-Prozessor lötete er noch selbst.

Seit Mitte der 1980er Jahre bestand die Möglichkeit, die berufliche Tätigkeit in der Holzverarbeitung mit dem Hobby "IT" zu kombinieren. Die ersten Programme wurden für ATARI-Computer (8-Bit 130XE /16-Bit ST) geschrieben. Diese Programme wurden danach -teilweise von Freunden und Bekannten- für den ROBOTRON KC85-1 oder A5120 "umgestrickt", sofern das überhaupt möglich war.

Im Rahmen der DDR-Neuererbewegung konnte man mit der Entwicklung kleiner Programme bereits Geld verdienen. Die Ablösung von Routinearbeiten brachte der DDR-Wirtschaft eine derartige Zeiteinsparung, dass die Vergütung der Neuerervorschläge recht einträglich war.

Programme konnten in der Praxis nur begrenzt genutzt werden, weil die erzgebirgischen Unternehmen kaum eigene Rechentechnik besaßen. Computer aus dem "NSW" waren in den Volkseigenen Betrieben (VEB) lediglich in Einzelfällen vorhanden und standen unter dem Embargo der westlichen Länder. Bei Interesse: Computer in der DDR (heise)

Das "Rechenzentrum des Wissenschaftlich-Technischen Zentrums Holz Dresden (WTZ)" arbeitete bis zu seiner Auflösung mit Lochstreifen und einem ESER-System.

Bellmanns letzter Produktionsarbeitsplatz war eine Tätigkeit als "Springer" im Dreischichtrhythmus. Der Kenntnisstand umfasste Ende 1989 die Bedienung aller Holzbearbeitungs-Standardmaschinen und schloß die Fähigkeiten als Anlagenfahrer für Kurztaktpressen, Formatbearbeitungsstraßen, Softforminganlagen, Bohr- und Schleifautomaten sowie Oberflächenbeschichtungsanlagen mit ein. Die eigentliche Herausforderung bestand oft darin, die maroden DDR-Anlagen mit Hilfe von Pflaster, Schraubzwingen, Schmelzkleber und anderen Provisorien heil durch die Schicht zu bekommen. Man hatte in vielen Nachtschichten das Gefühl, man sei Schlosser, Maschinenbauer oder Elektriker.

Ab 1990 wurde er im gleichen Unternehmen als Leiter der neuen IT-Abteilung angestellt. Eine der ersten Aufgaben war, diese Abteilung personell und technisch aufzubauen. Als Folgeaufgabe musste die Verwaltung aus den über mehrere Orte verteilten Firmenstandorten an einem zentralen Platz gebündelt werden. Dazu eignete sich das Obergeschoss eines ehemaligen Gasthofes. Umfangreiche Bauarbeiten verwandelten altmodische Ferienzimmer in Büroräume. Telekommunikation und Netzwerk wurden installiert.

Das Unternehmen "Bellmann Hardware Software Service" wurde 1990 gegründet. Anfangs lief der Geschäftsbetrieb im Nebenerwerb. Schwerpunkte der Arbeit waren Netzwerk-Installation und -Administration sowie Softwareentwicklung. Doch vorher brauchten die erzgebirgischen Unternehmen erst einmal moderne Rechentechnik, welche ebenfalls geliefert und installiert wurde. Ende 1991 war die Tätigkeit im Nebenerwerb nicht mehr zu halten. Ab 1992 gab er seinen festen Arbeitsplatz auf und wurde "Vollzeit-Unternehmer".

Was wir für Sie tun können

Als Erzgebirger verstehen wir die Probleme, Wünsche und die Herangehensweise unserer regionalen Kunden sehr genau. Vorzugsweise kommen unsere Kunden aus der Holzbearbeitung und der Tourismusindustrie.

Unser Geschäftsfeld läßt sich in drei wesentliche Bestandteile zerlegen: Im Detail erklärt, bedeutet das: Beispiele für Server- und Internetanwendungen: Zur Verfügung stehende Technik (Auszug):

Tino Bellmann / BCS Computersysteme Holzhau
Servicetelefon (0152) 04 09 36 01
Office (037 327) 833 300
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